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FC Bayern Muenchen v Hamburger SV - Bundesliga
Emir Spahic (r.) im Zweikampf mit Bayerns Thomas Müller © Getty Images

Emir Spahic schrammt gegen den FC Bayern nur haarscharf an Gelb-Rot vorbei. Dabei verblüfft der Bosnier mit einer Statistik. Das HSV-Zentrum ist in München nur Zuschauer.

Emir Spahic ist bei seinem Debüt für den Hamburger SV beim 0:5 (0:1) gegen den FC Bayern München nur knapp einer Gelb-Roten Karte entgangen.

Nachdem er in der 35. Minute für ein rüdes Foul gegen Robert Lewandowski die Gelbe Karte gesehen hatte, hatte der Bosnier in der 48. Minute Glück, als er nach einem erneuten harten Einsteigen gegen Lewandowski nicht vom Platz flog.

Das Raubein der Liga machte seinem Ruf als Treter alle Ehre, möchte man meinen. Doch das Kuriosum: Die beiden Szenen waren Spahic' einzige Fouls im gesamten Spiel.

Dazu war er mit 58,8 Prozent gewonnenen Zweikämpfen gemeinsam mit Dennis Diekmeier bester Hamburger Starter.

Emir Spahic im direkten Vergleich mit Innenverteidiger-Kollege Johan Djourou © SPORT1

Enttäuscht hat hingegen Bruno Labbadias zentrales Mittelfeld. Das Trio aus Lewis Holtby, Albin Ekdal und Gideon Jung kam kombiniert auf gerade einmal 78 Ballkontakte. Allein Bayerns Xabi Alonso sammelte deren 90, und das in nur 56 Minuten Einsatzzeit. 

Kein Wunder, dass die Bayern also einmal mehr die Ballbesitz-Statistik dominierten. Bester Hamburger war dort Dennis Diekmeier mit 39 Ballkontakten - als Zehnter nach neun Bayern-Spielern.

HSV-Spieler spielen bei den Ballbesitzphasen keine Rolle © SPORT1