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Tony Martin bleibt seinem Rennstall treu
Tony Martin bleibt seinem Rennstall treu © getty

Zeitfahr-Weltmeister Tony Martin hat die 69. Spanien-Rundfahrt vorzeitig beendet und konzentriert sich nun auf die Vorbereitung seines vierten WM-Titels im Kampf gegen die Uhr.

"Es ist nie schön auszusteigen, aber die ersten zwei Wochen hier waren richtig hart, und für meinen Etappensieg im Zeitfahren musste ich alles geben. Es ist ja kein Geheimnis, dass ich das WM-Zeitfahren anpeile", sagte der gebürtige Cottbuser.

Der vierte WM-Erfolg in Serie in seiner Spezialdisziplin sei ihm noch wichtiger als die Siege in den vergangenen drei Jahren.

"Ich kann einen Rekord aufstellen, umso wichtiger wird es, ausgeruht am Start zu stehen", sagte Martin. Zudem strebt der deutsche Radprofi bei der Straßenrad-WM in Ponferrada (21. bis 28. September) mit seiner belgischen Quick-Step-Equipe zum dritten Mal in Folge den Triumph im Mannschaftszeitfahren der Profiteams an.

Der 29-Jährige geht als großer Favorit in das WM-Zeitfahren. Mit dem Etappensieg bei der Vuelta vor einer Woche untermauerte Martin erneut seine Ausnahmestellung.

Zuletzt verabschiedete sich der Schweizer Fabian Cancellara als einer der wenigen ernsthaften Konkurrenten. Der Trek-Profi konzentriert sich auf das WM-Straßenrennen am 28. September und verzichtet daher auf das Zeitfahren.

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