Der spanische Radprofi Alberto Contador steuert auf seinen dritten Gesamtsieg bei der Vuelta zu.

Der 31-jährige Spanier gewann am Montag die 160,5 km lange Königsetappe von San Martin del Rey Aurelio zur Bergankuft in La Farrapona, nachdem er am Schlussanstieg einen Angriff seines Rivalen Christopher Froome souverän gekontert hatte.

Der britische Ex-Tour-Sieger vom Team Sky erreichte mit 15 Sekunden Rückstand auf Contador als Zweiter das Ziel.

In der Gesamtwertung baute Saxo-Profi Contador, der wie Froome im Sommer bei der Tour de France nach einem Sturz vorzeitig ausgestiegen war, seinen Vorsprung auf Landsmann Alejandro Valverde (Movistar) deutlich auf 1:36 Minuten aus. Froome liegt auf dem dritten Platz (+ 1:39 Minuten).

Auf dem anspruchsvollen Teilstück mit fünf schwierigen Bergwertungen kam es am Ende zum erwarteten Showdown der Top-Favoriten.

Rund vier Kilometer vor dem Ziel setzte Froome eine Attacke, der nur Contador im Roten Trikot des Gesamtführenden folgen konnte. Kurz vor dem Ziel ergriff der zweimalige Tour-Sieger selbst die Initiative und zog davon.

Zeitfahr-Weltmeister Tony Martin (QuickStep) war am Montag nicht mehr angetreten. Der gebürtige Cottbuser konzentriert sich auf die Vorbereitung seines vierten WM-Titels im Kampf gegen die Uhr.

"Es ist nie schön auszusteigen, aber die ersten zwei Wochen hier waren richtig hart, und für meinen Etappensieg im Zeitfahren musste ich alles geben. Es ist ja kein Geheimnis, dass ich das WM-Zeitfahren anpeile", sagte Martin.

Am Dienstag findet der zweite Ruhetag der 69. Vuelta statt. Die 17. Etappe führt am Mittwoch über 190,7 km von Ortigueira nach A Coruna.

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