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Christopher Froome gewann 2013 die Tour de France © Getty Images

Der frühere Tour-Sieger Christopher Froome darf weiter auf seinen ersten Triumph bei der Vuelta hoffen.

Der 29-jährige Brite vom Team Sky belegte bei der Bergankunft der 18. Etappe nach 157,0 km auf dem Monte Castrove Meis Platz zwei hinter dem Italiener Fabio Aru (Astana) und verbesserte sich vor den letzten drei Teilstücken auf Platz zwei der Gesamtwertung.

Froome liegt 1:19 Minuten hinter dem Führenden Alberto Contador (Spanien/Tinkoff), der am Donnerstag mit zwölf Sekunden Rückstand auf seinen neuen härtesten Kontrahenten Fünfter wurde. Bei der letzten Bergankunft am Samstag und dem abschließenden Zeitfahren am Sonntag könnte Froome den zweimaligen Vuelta-Champion Contador noch abfangen.

Auf dem Schlussanstieg der 2. Kategorie konzentrierte sich Contador ganz auf die Attacken des bislang zweitplatzierten Alejandro Valverde (Spanien/Movistar) und ließ Froome auf den letzten Kilometern davonfahren. Valverde wurde zeitgleich mit Contador Dritter, verlor dadurch seinen zweiten Platz an Froome und ist nun mit 1:32 Minuten Rückstand Dritter.

Froome musste sich schließlich im Sprint Aru beugen, der seinen zweiten Tagessieg feierte. Einen Tag nach dem vierten Etappensieg von Sprintstar John Degenkolb (Gera/Giant) hatten die deutschen Radprofis nichts mit dem Ausgang des Rennens zu tun.

Der Schweizer Topstar Fabian Cancellara hatte die Vuelta am Donnerstag vor Etappenstart Rücksicht auf seinen Start bei der Straßenrad-WM in Ponferrada (21. bis 28. September) vorzeitig beendet. Nach Angaben seines Teams Trek Factory Racing ist der Zeitfahr-Olympiasieger von 2008 bereits nach Hause gereist.

Neben Cancellara verließen am Donnerstag auch der Belgier Tom Boonen (33/Quick Step) und der Niederländer Robert Gesink (28/Belkin) die Spanien-Rundfahrt. Boonen konzentriert sich nun ebenfalls auf die WM-Vorbereitung. Gesink reiste auf privaten Gründen ab.

Die drittletzte Etappe führt am Freitag über 180,5 km von Salvaterra do Mino nach Cangas do Morrazo und ist auf Ausreißer zugeschnitten. Am Samstag steht eine letzte Bergankunft auf dem Programm, ehe die Spanien-Rundfahrt am Sonntag mit einem 9,7 km langen Einzelzeitfahren in Santiago de Compostela abgeschlossen wird.

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