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John Degenkolb gewann bei der Vuelta das Grüne Trikot

Der deutsche Radrennfahrer John Degenkolb peilt trotz seiner Lymphknotenentzündung, die ihm seit der Vuelta zu schaffen macht, eine gute Platzierung bei der anstehenden WM an.

"Im Moment bin ich skeptisch, weil ich nach der Vuelta gehandicapt bin. Das hat mich zurückgeworfen. Ich muss jetzt Ruhe bewahren, damit ich wieder Kraft bekomme. Ich bin dennoch sehr optimistisch, was die WM angeht. Das Ziel wird eine Top-10-Platzierung sein", sagte Degenkolb im Interview mit SPORT1.

Die Genesung schreite zwar voran, dennoch will der 25-Jährige nichts überstürzen: "Es ist unglaublich wichtig, auf die Signale des Körpers acht zu geben. Wenn der Körper sagt, es geht nicht, dann geht es auch nicht mehr."

Was Doping angeht, wünscht sich Degenkolb drastische Strafen für Sünder.

"Doping ist Betrug an anderen Rennfahrern, aber in erster Linie schadet man sich selbst. Für mich gibt es nur eine Lösung, und zwar eine lebenslange Sperre und ganz hohe Geldstrafen einzuführen", sagte er.

Hier gibt es das komplette Interview

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