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Maximilian Schachmann unterläuft bei der Straßenrad-WM ein Missgeschick

Ein Sturz in der zweiten Kurve hat dem Berliner Maximilian Schachmann im U23-Einzelzeitfahren bei der Straßenrad-WM wohl eine Medaille gekostet.

Der 20-Jährige belegte beim Triumph des Australiers Campbell Flakemore (43:49 Minuten) den guten fünften Platz.

Schachmann fehlten auf dem 36,15 km langen Kurs im spanischen Ponferrada bei teils strömendem Regen in 44:27 Minuten knapp 30 Sekunden auf Bronze.

Gold wurde in einem Wimpernschlagfinale vergeben. Flakemore überflügelte auf den letzten Metern den lange führenden Iren Ryan Mullen (43:50 Minuten) um die Winzigkeit von 0,48 Sekunden.

Auf Rang drei kam der Schweizer Stefan Küng (43:59 Minuten).

Der deutsche U23-Meister Nils Politt aus Köln blieb als Zwölfter unter seinen Möglichkeiten.

Nach seinem Missgeschick zu Beginn arbeitete sich Schachmann Stück für Stück nach vorne und fuhr im letzten Streckenabschnitt auf Augenhöhe mit den Medaillengewinnern.

"Ich bin sehr traurig, ich habe mich wirklich unheimlich stark gefühlt. Nach dem Sturz bin ich die ganze Zeit mit Schmerzen gefahren", sagte Schachmann, der sich augenscheinlich am Fuß verletzt hatte.

Auch Politt büßte vor allem im ersten Teil der Strecke viel Zeit ein und machte später ebenfalls noch zahlreiche Plätze gut.

"Ich bin einfach zu langsam angegangen", gestand Politt nach dem Wettkampf ein.

Bei den Juniorinnen blieb für die deutschen Starter eine Top-Platzierung aus.

Die Saarbrückerin Lisa Klein erreichte Rang zwölf und für Franziska Banzer aus Bayreuth sprang der 23. Platz heraus.

Dominiert wurde das Rennen von Australien, das drei Fahrerinnen unter die Top 4 brachte. Den WM-Titel holte sich Macey Stewart.

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