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Verpasste beim Sieg von Sven Erik Byström das Podium: Silvio Herklotz

Die deutschen Nachwuchsfahrer um Top-Talent Silvio Herklotz haben im U23-Straßenrennen der Rad-WM den Sprung auf das Podium deutlich verpasst.

Beim Triumph des Norwegers Sven Erik Byström war der Berliner Herklotz im spanischen Ponferrada als Neunter bester der fünf Starter des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR).

Letzter deutscher U23-Weltmeister bleibt der Kölner Gerald Ciolek, der 2006 in Salzburg siegte.

Byström, der ab 2015 für das russische Team Katjuscha fährt, feierte nach 182 km einen Solosieg (DATENCENTER: Ergebnisse).

Herklotz musste im Sprint der Verfolger unter anderem dem Australier Caleb Ewan sowie Kristoffer Skjerping aus Norwegen den Vortritt lassen, die das Podest komplettierten.

"Wir sind perfekt aufgestellt und können immer reagieren", hatte U23-Bundestrainer Ralf Grabsch angekündigt.

Im Finale reichten aber die Kräfte nicht, nachdem zuvor Ruben Zepuntke und Emanuel Buchmann vergeblich in die Offensive gegangen waren.

Am Samstag nimmt Doppel-Weltmeisterin Lisa Brennauer aus Kempten einen Anlauf auf den möglichen Titel-Hattrick.

Die 26-Jährige geht nach ihren Siegen im Team- und Einzelzeitfahren mit großem Selbstvertrauen auf die 127,4 Kilometer lange Strecke. "Das beflügelt, ich will das gar nicht leugnen. Ich bin ganz entspannt und kann ohne Druck reingehen", sagte Brennauer.

Als Top-Favoritin wird die niederländische Titelverteidigerin Marianne Vos gehandelt, die seit der WM 2006 immer auf das Podium gefahren ist und ihren vierten Triumph anstrebt.

Im BDR-Team hat neben Brennauer auch Claudia Lichtenberg gute Aussichten. "Wir können am Ende mit einer Medaille nach Hause gehen", sagte Frauen-Bundestrainer Andre Korff.

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