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BDR-Präsident Rudolf Scharping hat den deutschen Bahnrad-Fans Hoffnung auf ein Großevent gemacht

Die erfolgsverwöhnten deutschen Bahnrad-Asse dürfen sich Hoffnungen auf einen international bedeutsamen Wettkampf vor heimischen Publikum machen.

Der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) bemüht sich nach Angaben von Präsident Rudolf Scharping weiter intensiv um die Ausrichtung eines Großevents in Berlin. "Es muss ja im Velodrom nicht nur geschwommen werden", sagte Scharping. Die Ausrichtung eines Weltcups sei eine Option, auch eine WM oder EM gelten als Möglichkeiten.

Die kommende Bahnrad-WM 2015 (8. bis 22. Februar) findet in Paris statt, die bevorstehende EM auf der zu Frankreich zählenden Karibikinsel Guadeloupe (16. bis 19. Oktober).

Den deutschen Verband sieht Scharping angesichts steigender Mitgliedszahlen und "stabiler Finanzen" gut aufgestellt.

Den Entwurf für ein Anti-Doping-Gesetz in Deutschland begrüßte der 66-Jährige, auch wenn er ein "Zusammenwirken von Sportgerichtsbarkeit und staatlichen Sanktionsmöglichkeiten" forderte: "Es geht um ein gemeinsames Ziel, man wird gemeinsame Instrumente finden."

Sportlich zog Scharping eine positive Bilanz. Die deutschen Bahnradfahrer hatten im Februar bei der WM in Cali/Kolumbien mit achtmal Edelmetall (viermal Gold, viermal Silber) den ersten Platz im Medaillenspiegel belegt.

Im September überzeugten die Straßenradfahrer bei der WM in Ponferrada/Spanien (fünf Medaillen) ebenfalls. "Wir waren so erfolgreich wie nie", sagte Scharping und ging dabei auch auf die sieben deutschen Etappensiege bei der diesjährigen Tour de France ein.

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