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Marco Pantani gewann 1998 die Tour de France

Der Fall Marco Pantani hält Italien weiter in Atem.

Der ehemalige Sieger der Tour de France, der auch immer wieder auch mit Doping in Verbindung gebracht worden war, wurde am 14. Februar 2004 tot in einem Hotelzimmer in Rimini aufgefunden.

Bislang hieß es, er sei ohne Fremdverschulden an einer Überdosis Kokain gestorben. Zuletzt waren aber laut Staatsanwaltschaft Beweise aufgetaucht, die eine Wiederaufnahme des Prozesses erforderlich machen.

Zuletzt war sogar von einer möglichen Exhumierung von Pantanis Leiche die Rede.

Die italienische "Gazzetta dello Sport" fügt der Kriminalgeschichte nun eine weitere Wendung hinzu. Die Sportzeitung sprach mit den beiden Krankenschwestern, die an jenem Tag zuerst das fragliche Zimmer 118 betraten.

Demnach wäre "kein Kokain in der Nähe des Körpers" gefunden worden.

"Wir sind besonders sicher, weil es unsere besondere Pflicht ist, den Behörden alle Objekte um den Körper herum zu melden - speziell Medikamente. Es gab nichts", zitiert das Blatt eine der Krankenschwestern.

Später gab es jedoch Berichte, ein Gemisch aus Brotkrumen und Kokain sei bei Pantani gefunden worden. Der zuständige Staatsanwalt hat die beiden Zeuginnen auch bereits vernommen.

Nun heißt es, Der einstige "Pirat", so heißt es seitens der Justiz, sei möglicherweise einem Verbrechen zum Opfer gefallen.

Die Behörde hatte auf Druck von Pantanis Mutter im August ihre Ermittlungen wieder aufgenommen.

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