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Tony Martin holt im olympischen Zeitfahren 2012 Silber

Elf der 18 Radsport-Profiteams der höchsten Kategorie (World Tour) haben sich zu der Interessengemeinschaft "Velon" zusammengeschlossen.

Als ein Hauptziel nannte die Gruppe die "Sicherung einer besseren wirtschaftlichen Zukunft des Sports". Dies solle durch verstärkte Zusammenarbeit zwischen den Teams und Veranstaltern oder bessere Vermarktung erreicht werden sowie für mehr Nachhaltigkeit und Glaubwürdigkeit sorgen.

Zudem solle der Rennkalender modifiziert und Technologien eingeführt werden, die das Geschehen aus der Perspektive der Fahrer zeigen und somit attraktivere Rennbilder liefern.

Auch der Weltverband UCI plant seit geraumer Zeit eine Umstrukturierung im Radsport - dazu soll bis 2017 auch eine Reform der World Tour mit Einführung einer Auf- und Abstiegsregel gehören.

Zu Velon gehören auch die Teams der erfolgreichsten deutschen Radprofis Tony Martin (Omega Pharma-Quick Step), Marcel Kittel und John Degenkolb (Team Giant-Shimano) sowie Andre Greipel (Lotto-Belisol).

Nicht mit dabei ist unter anderem das Team Astana (Kasachstan) von Tour-de-France-Sieger Vincenzo Nibali, das zuletzt immer wieder in den Doping-Schlagzeilen stand.

Die Gruppe stellte klar, dass sie "weiterhin mit den bewährten Partnern" wie der UCI, den Rennorganisatoren und der Teambetreiber-Gruppe AIGCP zusammenarbeiten will.

Chef der Vereinigung wird Graham Bartlett, ehemaliger Manager beim Sportartikel-Hersteller Nike und bei der Europäischen Fußball-Union (UEFA). "Was wir versuchen aufzubauen, ist ein positiver Kreislauf", sagte er.

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