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CYCLING-MEXICO-UCI-WORLD CUP
German Cyclists Lucas Liss reacts after winning gold medal during the UCI Cycling track World Cup Men's Omnium points race in Guadalajara, Mexico, on November 09, 2014. AFP PHOTO/Hector Guerrero (Photo credit should read HECTOR GUERRERO/AFP/Getty Images) © Getty Images

Lucas Liss hat bei der Bahnrad-WM in Paris Gold im nicht-olympischen Scratch gewonnen.

Der 23-Jährige aus Unna düpierte die Konkurrenz mit einer Attacke in der letzten Runde und feierte den größten Erfolg seiner Karriere. Silber sicherte sich Albert Torres Barcelo aus Spanien, der Amerikaner Bobby Lea gewann Bronze.

Für die bislang einzigen WM-Medaillen im Scratch hatten bislang Stefan Steinweg (2002) und Roger Kluge (2008) mit Bronze gesorgt. Für den Bund Deutscher Radfahrer (BDR) war es nach dem Sieg im Punktefahren der Frauen am Mittwoch durch Stephanie Pohl (Cottbus) der zweite Titel in Paris.

Auch Teamsprint-Olympiasiegerin Miriam Welte hat bei der Bahnrad-WM in Paris ihre erste Medaille gewonnen.

Im nicht-olympischen 500-m-Zeitfahren sicherte sich die Titelverteidigerin in 33,699 Sekunden Bronze, verlor damit aber auch ihren zweiten WM-Titel.

Am Mittwoch war die 28-Jährige an der Seite von Kristina Vogel im Teamsprint nach zuvor drei WM-Siegen in Folge lediglich Vierte geworden.

Gold im Zeitfahren ging an Anastassija Woinowa aus Russland (33,149) vor der Australierin Anna Meares.

"Ich bin super, super happy und sehr zufrieden. Es war für mich das große Ziel, auf das Podium zu kommen", sagte Welte, die dem verlorenen Titel nicht hinterhertrauerte: "Anastassija war heute unschlagbar. Mehr war nicht drin."

Im weiteren WM-Verlauf plant Welte noch Starts im Sprint sowie im Keirin. "Ich habe mein Soll erfüllt, alles andere ist Zugabe. Es ist ja bekannt, dass das nicht meine Schokoladen-Disziplinen sind. Ich versuche einfach, Spaß zu haben", sagte Welte.

Maximilian Levy (Berlin) hat dagegen eine Medaille im Keirin knapp verfehlt.

Der Olympia-Zweite von London 2012 zeigte im Velodrome National ein engagiertes Rennen und lag eine halbe Runde vor dem Ziel in Führung, konnte diese aber nach langer Fahrt an der Spitze des Sechser-Feldes nicht halten und musste sich mit dem vierten Rang begnügen.

Gold ging an Titelverteidiger Francois Pervis aus Frankreich, der Edward Dawkins aus Neuseeland und Azizulhasni Awang aus Malaysia auf die Plätze verwies.

Sprint-Vizeweltmeister Stefan Bötticher hatte als Viertplatzierter der zweiten Runde das Finale um Gold in einem Fotofinish verfehlt und wurde Achter. Der Vorjahresvierte Joachim Eilers schied dagegen schon in der ersten Runde aus.

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