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Der Deutsche Vierer im Einsatz
Deutschland wurde in der WM-Mannschaftverfolgung von 2014 Siebter © Getty Images

Der deutsche Vierer hat zum Auftakt der Bahnrad-WM in Paris überzeugt und seine Chance auf die Goldmedaille gewahrt.

Das einstige Flaggschiff des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) präsentierte sich im nagelneuen Velodrome National stark und belegte in der Qualifikation in 3:58,861 Minuten den dritten Rang.

"Ich denke, das kann sich sehen lasen. Es ist sehr gut für uns gelaufen. Die anderen hatten ein bisschen Pech, aber das gehört dazu", sagte Vierer-Ass Domenic Weinstein: "Es wäre Wahnsinn, wenn wir eine Medaille erringen würden."

In der nächsten Runde treffen Weinstein, Henning Bommel, Theo Reinhardt und Kersten Thiele als Außenseiter auf Olympiasieger Großbritannien, der am Mittwoch in 3:57,716 die zweitbeste Zeit auf das Holzoval brachte. Neuseeland, WM-Dritter des Vorjahres, setzte die Bestzeit (3:56,421).

Bei einem Sieg im Duell mit den Briten würde der BDR-Vierer am Donnerstagabend gegen Neuseeland oder die Schweiz (3:58,887) um Gold kämpfen.

Die deutschen Frauen landeten in der Besetzung Charlotte Becker, Mieke Kröger, Stephanie Pohl und Gudrun Stock in 4:31,078 Minuten auf dem siebten Rang und dürfen noch auf Bronze hoffen.

"Ich denke, man kann mit dem Rennen sehr zufrieden sein. Wir sind qualifiziert für die nächste Runde, alles ist gut", sagte Kröger. In der ersten Runde am Donnerstag geht es für das deutsche Team gegen den Vierer der USA um eine gute Zeit.

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