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Lance Armstrong gab jahrelanges Doping zu
Lance Armstrong dominierte gedopt den Radsport zu Beginn des neuen Jahrtausends © Getty Images

Die gefallene Radsport-Ikone Lance Armstrong hat eine weitere Auseinandersetzung vor Gericht mit einer Geldbuße verhindert.

Der 43-jährige Amerikaner bekannte sich wegen rücksichtslosen Verhaltens im Straßenverkehr für schuldig und stellte einen Scheck in Höhe von umgerechnet 209,50 Euro aus. Einen für März angesetzten Gerichtstermin wendete Armstrong damit ab. Dies berichtete die lokale Tageszeitung Aspen Daily News am Mittwoch.

Armstrong war Ende Dezember in einen Autounfall verwickelt gewesen und dabei in zwei parkende Wagen gekracht.

Der Texaner soll anschließend zunächst versucht haben, die Schuld auf seine Freundin Anna Hansen abzuwälzen.

Erst am Montag musste Armstrong umgerechnet 8,8 Millionen Euro Schadensersatz zahlen. Der 43-Jährige hatte in einem ersten Schiedsgerichtsverfahren mit der Versicherungsgesellschaft SCA im Zeitraum zwischen 2005 und 2006 unter Eid erklärt, nie gedopt zu haben.

Das Unternehmen hatte Armstrong von 2002 bis 2004 hohe Bonuszahlungen für die Siege bei der Tour gewährt und wollte diese nach massiven Dopinganklagen gegen den Radsport-Star zurückhaben.

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