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Alberto Contador bleibt im Rosa Trikot beim Giro D'Italia
Alberto Contador bleibt im Rosa Trikot © Getty Images

Alberto Contador kämpft auf der Königsetappe beim Giro d'Italia zunächst mit Problemen, hängt aber am Ende seinen schärfsten Konkurrenten ab. Den Gesamtsieg hat er fast sicher.

Radprofi Alberto Contador hat beim 98. Giro d'Italia für die Vorentscheidung gesorgt.

Der 32-jährige Spanier vom Team Tinkoff-Saxo hängte auf der 177 km langen Königsetappe von Pinzolo nach Aprica seinen bislang schärfsten Konkurrenten Fabio Aru (Italien/Astana) ab und zementierte die Führung in der Gesamtwertung.

Nach der 16. von 21 Etappen liegt Contador komfortable 4:02 Minuten vor seinem Landsmann Mikel Landa (Astana), der am Dienstag seinen zweiten Etappensieg feierte. Aru (+ 4:52 Minuten) rutschte auf den dritten Rang des Klassements ab.

"Es war ein sehr harter Tag, eine unglaubliche Etappe. Ich bin sehr glücklich über die Zeitabstände", sagte Contador.

 

Rund 60 km vor dem Ziel war Contador auf einer Abfahrt mit einem Reifenschaden zurückgefallen und hatte sich einen Rückstand von rund einer Minute eingehandelt. Doch am bis zu 18 Prozent steilen Passo del Mortirolo holte Contador kontinuierlich auf, schloss die Lücke zur Gruppe um Aru fast im Alleingang und attackierte den Italiener umgehend.

Während Landa und der zweitplatzierte Steven Kruijswijk (Niederlande/LottoNL-Jumbo) folgten, fehlten Aru die Kräfte zum Konter.

Den Etappendritten Contador dürften damit lediglich ein weiterer Sturz oder ein nicht zu erwartender Leistungseinbruch noch vom zweiten Gesamtsieg nach 2008 trennen können.

Am Mittwoch macht die Italien-Rundfahrt zum ersten in diesem Jahr einen Abstecher ins Ausland. Die 134 km lange 17. Etappe führt von Tirano nach Lugano in der Schweiz.

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