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CYCLING-ITA-GIRO
Alberto Contador hat auf der 5. Etappe des Giro d'Italia das Rosa Trikot erobert © Getty Images

Alberto Contador setzt auf der 5. Etappe des Giro d'Italia eine überraschend frühe Attacke und holt sich die Gesamtführung. Die Konkurrenz sitzt ihm dennoch im Nacken.

Top-Favorit Alberto Contador hat beim 98. Giro d'Italia früh den Kampf um den Gesamtsieg eröffnet.

Der spanische Radprofi setzte am Mittwoch auf dem Weg zur Bergankunft in Abetone die erste ernsthafte Attacke eines Podestkandidaten und streifte sich bereits nach der fünften Etappe das Rosa Trikot über.

Der Tagessieg nach 152 km mit Start in La Spezia ging Jan Polanc (Slowenien/Lampre-Merida).

Mit seinem Manöver warf der 32-jährige Contador (Tinkoff-Saxo) seinen im Vorfeld verkündeten Plan, die Gesamtführung erst gegen Ende der Italien-Rundfahrt zu übernehmen, über den Haufen.

"Die Attacke kam spontan. Ich habe mich gut gefühlt, mich umgesehen und bin losgefahren. Ich bin mit der Situation sehr zufrieden, das Maglia Rosa ist eine große Ehre", sagte Contador.

Rund fünf Kilometer vor dem Ziel hatte Contador im für ihn typischen Wiegetritt angegriffen, lediglich die Konkurrenten Richie Porte (Australien/Sky) und Fabio Aru (Italien/Astana) sowie einer von dessen Helfern konnten folgen.

Auf den letzten Metern sprintete das Favoriten-Trio um die Plätze und einige Sekunden Zeitbonus.

Auch wenn Aru dabei die Nase vorn hatte, reichte es für Contador zum Spitzenplatz im Klassement. Aru hat lediglich zwei Sekunden Rückstand, Porte (+ 0:20 Minuten) folgt auf dem dritten Rang.

Zu den Verlierern zählte der ebenfalls hoch gehandelte Rigoberto Uran aus Kolumbien (Etixx-QuickStep), der nicht folgen konnte und Zeit einbüßte.

Polanc fuhr als letzter verbliebener Fahrer einer Fluchtgruppe als Erster ins Ziel.

Nach der Kletterpartie kommen am Donnerstag wieder die Sprinter zum Zug.

Die sechste Etappe führt über 183 km von Montecatini Terme nach Castiglione della Pescaia und dürfte in einem Massenspurt enden.

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