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Andre Greipel vom Team Lotto-Soudal
Andre Greipel wurde bei der zweiten Etappe beim Giro d'Italia Dritter © Getty Images

Der deutsche Radprofi Andre Greipel hat seine erste Siegchance beim 98. Giro d'Italia vergeben.

Der 32 Jahre alte deutsche Meister hatte im Sprint-Finale der zweiten Etappe in Genua gegen den Italiener Elia Viviani (Trek) und Moreno Hofland aus den Niederlanden (LottoNL-Jumbo) das Nachsehen und musste sich mit dem dritten Platz zufrieden geben.

"Ich hätte liebend gern gewonnen, aber die anderen waren heute besser. Die Vorbereitung war gut, aber das letzte Quäntchen hat gefehlt", sagte Greipel.

Der Lotto-Soudal-Profi, der erstmals seit fünf Jahren wieder an der Italien-Rundfahrt teilnimmt, hatte die Initiative ergriffen, die Straßenseite gewechselt und sich zunächst an die Spitze des Feldes gesetzt.

Doch auf der leicht ansteigenden Straße schien Greipel in dem langen Sprint etwas die Kraft auszugehen, Viviani und Hofland machten den Sieg letztlich unter sich aus.

"300 Meter vor dem Ziel habe ich zu sprinten begonnen, das war zu früh. Ich habe mich so entschieden, weil ich nicht eingekeilt werden wollte. 50 Meter vor dem Ziel sind Viviani und Hofland vorbeigezogen", sagte Greipel.

Das Rosa Trikot des Gesamtführenden nach dem 177 km langen Teilstück mit Start in Albenga übernahm der Australier Michael Matthews, der mit Orica-GreenEdge das Team-Zeitfahren am Samstag gewonnen hatte.

Matthews hatte sich bereits im Vorjahr am zweiten Tag an die Spitze des Klassements gesetzt und das "Maglia Rosa" anschließend sechs Etappen getragen.

Auf dem dritten Teilstück am Montag kommt das Peloton erstmals zum Klettern. Auf dem 136 km langen Abschnitt von Rapallo nach Sestri Levante sind zwei Bergwertungen der dritten und zweiten Kategorie zu bewältigen.

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