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Simon Geschke zeigte auf der zehnten Etappe eine starke Leistung
Simon Geschke zeigte auf der zehnten Etappe eine starke Leistung © Getty Images

Simon Geschke (Giant-Alpecin) hat auf der zwölften Etappe beim 98. Giro d'Italia den Sieg knapp verfehlt. Der Berliner belegte einen starken vierten Platz, seinen lang ersehnten ersten Saisonsieg feierte nach 190 km der belgische Klassiker-Spezialist Philippe Gilbert (BMC).

Top-Favorit Alberto Contador zog im Kampf um den Gesamtsieg beim Giro alle Register.

Der 32-Jährige vom Team Tinkoff-Saxo sprintete im verregneten Finale der zwölften Etappe nach Vicenza auf den zweiten Platz und baute seine Führung in der Gesamtwertung auch dank einer Zeitbonifikation aus.

Contador konnte dem starken Antritt Gilberts zwar nicht gänzlich folgen, feierte auf dem ansteigenden Schlusskilometer aber vor allem gegen seinen größten Rivalen Fabio Aru (Astana) einen wichtigen Punktsieg.

Der Vorsprung auf den im Ranking zweitplatzierten Italiener, der lediglich den 26. Platz belegte, wuchs auf 17 Sekunden an.

"Philippe Gilbert war im letzten Anstieg sehr stark. Aber ich habe an das Gesamtklassement gedacht und bin mit dem Ausgang der Etappe sehr zufrieden", sagte Contador.

Geschke erlebte trotz des guten Gesamt-Abschneidens im Kampf um das Bergtrikot einen Rückschlag.

Zwar überquerte er den ersten Anstieg in Castelnuovo als Erster, musste seinen Konkurrenten Benat Intxausti (Spanien/Movistar) an der höher eingestuften Wertung in Crosara aber ziehen lassen und blieb dort ohne Punkte. Geschke liegt als Zweitplatzierter nun acht Zähler hinter Intxausti.

Am Freitag schlägt erneut die Stunde der Sprinter.

Die 153 km lange 13. Etappe von Montecchio Maggiore nach Jesolo führt durchweg über flaches Terrain und wird aller Voraussicht in einem Massenspurt enden.

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