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CYCLING-ITA-GIRO
Nicht aufzuhalten: Alberto Contador bleibt an der Spitze © Getty Images

Alberto Contador zeigt auch auf der bisher schwersten Etappe des Giro d'Italia keine Schwäche. Benat Intxausti holt den Etappensieg, die deutschen Fahrer spielen keine Rolle

Der spanische Topfavorit Alberto Contador hat auf der bislang schwersten Etappe des 98. Giro d'Italia trotz seiner Schulterverletzung keine Schwäche gezeigt und die Gesamtführung erfolgreich verteidigt.

Auf dem achten Teilstück mit Bergankunft auf dem 1460 m hohen Campitello Matese kam der zweimalige Giro-Sieger als Fünfter zeitgleich mit seinen schärfsten Kontrahenten ins Ziel.

Den Sieg nach 186 km sicherte sich der Spanier Benat Intxausti (Movistar) als letzter verbliebener Fahrer einer Ausreißergruppe vor seinem Landsmann Mikel Landa (Astana/+0:20 Minuten).

Die Gruppe um Contador und seine Hauptkonkurrenten Fabio Aru (Italien/Astana) und Richie Porte (Australien/Sky) hatte 35 Sekunden Rückstand auf Intxausti.

Deutsche Fahrer hatten mit dem Ausgang der Etappe nichts zu tun.

In der Gesamtwertung liegt Contador, der sich am Mittwoch bei einem Sturz die Schulter zweimal ausgekugelt hatte, vier Sekunden vor Aru.

Porte ist Dritter (+0:22), Landa (+0:42) rückte auf Platz fünf vor.

Bei kühlem und regnerischem Wetter wehrte Contador auf dem Schlussanstieg erfolgreich Attacken ab, ließ lediglich seinen Landsmann Landa fahren.

Auf eigene Angriffe verzichtete Contador, trotz der lädierten Schulter konnte er aber am Berg anscheinend problemlos am Lenker ziehen.  

Die neunte Etappe führt am Sonntag über 215 hügelige Kilometer von Benevento nach San Giorgio del Sannio in Kampanien.

Die dreiwöchige Rundfahrt endet am 31. Mai in Mailand.

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