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Lance Armstrong bei einem Mountainbike-Rennen
Lance Armstrong bei einem Mountainbike-Rennen © Getty Images

Dopingsünder Lance Armstrong tritt am Rande der anstehenden Tour de France für den guten Zweck auf, macht damit aber die Verantwortlichen alles andere als glücklich.

Armstrong wird an einem Wohltätigkeitsrennen zu Gunsten der Leukämie-Forschung teilnhemen.

Dabei wird der US-Amerikaner die 13. und die 14. Etappe jeweils einen Tag vor dem offiziellen Peloton fahren.

Armstrong waren seine sieben Tour-Triumphe von 1999 bis 2005 wegen Dopings aberkannt worden. Seither ist der 43-Jährige kein gern gesehener Gast mehr.

Nun fürchtet man offenbar, dass das Thema Doping bei der Tour wieder zu sehr in den Fokus gerückt werden könnte.

Der Chef des Radsport Weltverbands Brian Cookson schimpfte bereits über Armstrongs Auftritt: "Respektlos und absolut unangebracht."

Die UCI und die Tour-Veranstalter haben jedoch keinen Einfluss auf das Starterfeld des Rennens. Es wird vom ehemaligen englischen Fußballprofi Geoff Thomas organisiert und ist kein offizieller Teil der Tour.

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