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Frank Hoj dopte in den ersten Jahren seiner Karriere © gettyimages

Der frühere dänische Radprofi Frank Hoj hat die Einnahme von Dopingmitteln eingeräumt. In einem Interview mit dem Fernsehsender TV2 erklärte der 42-Jährige, zu Beginn seiner Karriere zum Blutdopingmittel Epo gegriffen zu haben.

"Ich habe es probiert, aber es wohl nicht in ausreichendem Umfang eingenommen, um Ergebnisse zu erzielen", sagte Hoj. Nach dem Festina-Skandal bei der Tour de France 1998 habe er mit dem Dopingmissbrauch aufgehört.

Vorwürfe des geständigen Dopers Michael Rasmussen, nach denen er bei den Sommerspielen in Sydney und in Athen das verbotene Mittel Synacthen in das olympische Dorf geschmuggelt habe, wies Hoj indes vehement zurück. Hoj, dänischer Meister von 1998, belegte in den olympischen Straßenrennen den sechsten (2000) und achten (2004) Platz.

Hoj nahm in seiner Karriere an allen drei großen Landesrundfahrten (Giro, Tour, Vuelta) teil, die Frankreich-Rundfahrt bestritt er nur im Jahr 2000.

1999 schloss er sich dem amerikanischen Skandal-Team US Postal an, das mit Lance Armstrong als prominentesten Fahrer ein ausgeklügeltes Dopingsystem aufbaute. Anschließend fuhr Hoj für weitere Mannschaften mit ebenfalls schlechtem Leumund, darunter die Teams Coast, CSC und Gerolsteiner.

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