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Christopher Froome (l.) wurde während der Tour de France mehrfach von Zuschauern attackiert
Christopher Froome (l.) wurde während der Tour de France mehrfach von Zuschauern attackiert © Getty Images

Nach den Attacken auf Chris Froome bei der Tour de France schlägt der Präsident des Weltverbands Alarm. In Zukunft müsse der Radsport vorsichtiger werden.

Nach den Attacken auf Chris Froome bei der abgelaufenen Tour de France warnt Brian Cookson, Präsident des Weltverbandes UCI, vor einem zunehmenden Hooligan-Problem im Radsport.

"Es gab einige bedauerliche Vorfälle bei der Tour. Ich mache mir Sorgen über den beginnenden Einzug von Hooliganismus-Elementen in unseren Sport, die wir bislang fernhalten konnten", sagte Cookson am Rande der Sitzung des IOC-Exekutivkomitees in Kuala Lumpur.

"Wir alle müssen in Zukunft etwas vorsichtiger werden", sagte der 64 Jahre alte Brite: "Ich denke, Chris hatte unter dem nicht zeitgemäßen und widerlichen Handeln einer kleinen Gruppe von Leuten zu leiden. Aber es gab auch andere für Hooligans typische Vorfälle, bei denen Autos getreten und mit Gegenständen beworfen wurden."

Froome war auf dem Weg zu seinem zweiten Tour-Sieg Opfer diverser Attacken geworden. So war der britische Sky-Kapitän beschimpft, bespuckt und sogar mit Bechern voller Urin beworfen worden.

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