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Greg van Avermaet
Greg van Avermaet fährt für das Team BMC Racing © Getty Images

Das kalifornische Radsportteam BMC Racing erwägt nach dem Rennunfall des Belgiers Greg van Avermaet bei der Clasica San Sebastian die Einleitung rechtlicher Schritte.

Van Avermaet war am Samstag in Führung liegend von einem Begleitmotorrad zu Fall gebracht worden. Das Rennen gewann der Brite Adam Yates (Orica-GreenEdge) vor Philippe Gilbert (Belgien/BMC) und Vorjahressieger Alejandro Valverde (Spanien/Movistar).

"Greg und das BMC Racing Team wurden mit dieser Aktion beraubt. Ich bin entsetzt, dass so etwas bei einem World-Tour-Rennen passiert", sagte BMC-Manager Jim Ochowicz: "Es ist bereits das zweite Mal in diesem Jahr, dass wir in einen Unfall mit einem lokalen Organisator eines World-Tour-Rennens verwickelt sind und dies in skandalöser Art und Weise behandelt wurde."

Kritik übte Ochowicz vor allem am Weltverband: "Die UCI war nie da, um das Problem zu lösen. Das fällt auf die lokalen Rennorganisationen von World-Tour-Rennen und die UCI zurück, die nicht für eine sichere Rennumgebung sorgen. Das war kein Sportunfall. Das war reine Fahrlässigkeit und kostet das Team aufgrund der nicht vorhandenen Medienberichterstattung Millionen von Dollar. Daher werden wir alle möglichen rechtlichen Schritte in Erwägung ziehen."

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