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Marcel Kittel (in Gelb) kam auf der zweiten Etappe nicht mehr an Matteo Pelucchi heran
Marcel Kittel (in Gelb) kam auf der zweiten Etappe nicht mehr an Matteo Pelucchi heran © dpa Picture-Alliance

Ein spektakulärer Sturz auf der zweiten Etappe der Polen-Rundfahrt unmittelbar vor der Ziellinie zwingt Marcel Kittel zu einem Umweg. Ein Italiener profitiert, Kittel tobt.

Sprint-Ass Marcel Kittel (Arnstadt) hat seinen zweiten Etappensieg bei der Polen-Rundfahrt knapp verpasst.

Der 27-Jährige vom Team Giant-Alpecin musste sich auf dem zweiten Teilstück nach 146 km in Dabrowa Gornicza mit Platz zwei hinter dem Italiener Matteo Pelucchi (IAM) zufrieden geben, verteidigte aber das Gelbe Trikot des Gesamtführenden erfolgreich.

Kittel, der am Sonntag den Auftakt in Warschau gewonnen und damit seinen ersten Sieg seit Januar gefeiert hatte, wurde auf der Zielgeraden in sehr guter Position durch einen schweren Massensturz behindert und musste einen Schlenker fahren.

Dabei wurde er von Pelucchi abgedrängt, bei der Zieldurchfahrt zeigte Kittel seinem Kontrahenten wutentbrannt die Faust.

Am spektakulären Sturz rund 500 m vor dem Ziel, der vom weit vorne fahrenden Australier Caleb Ewan (Orica-GreenEdge) ausgelöst wurde, waren mehrere Dutzend Fahrer beteiligt.

Nur neun Fahrer kamen ungeschoren an der Unfallstelle vorbei und sprinteten um den Sieg.

Die dritte Etappe führt am Dienstag über 166 km durch Schlesien von Zawiercie nach Kattowitz. Die Rundfahrt endet am Samstag mit einem Einzelzeitfahren in Krakau.

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