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John Degenkolb fährt für das Team Giant-Alpecin
John Degenkolb fährt für das Team Giant-Alpecin © Getty Images

John Degenkolb macht in einem Interview seinem Ärger über den Fahrstil mancher seiner Kollegen Luft. Er spricht ihnen auch die Schuld an den teilweise brutalen Stürzen zu.

Radprofi John Degenkolb hat den zunehmend riskanten Fahrstil im Peloton mit deutlichen Worten kritisiert.

"Viele fahren ohne Rücksicht auf Verluste und gehen höchstes Risiko, sobald sie eine Siegchance wittern. Manchmal denkt man, Radprofis sind ein Haufen lauter Irrer", sagte der 26-Jährige in einem Interview mit der Sport Bild.

Dass es zuletzt "extrem viele und teilweise brutale Stürze" gegeben habe, daran seien die Fahrer zum Teil "auch selbst schuld", fügte der Profi des Teams Giant-Alpecin hinzu, der bei der Rad-WM in Richmond als Mitfavorit im Straßenrennen am kommenden Sonntag gilt. Die Zwischenfälle mit Begleitmotorrädern bei der Vuelta führt er auf teils unzureichende Schulung zurück.

Für das fast 260 km lange WM-Rennen sieht sich Degenkolb gut gerüstet. "Ich gehe mit sehr viel Euphorie und Selbstvertrauen an den Start. Mein Sieg auf der Schlussetappe der Vuelta hat mir gezeigt: Die Form stimmt. Meine Beine sind gut", sagte er.

Im Frühjahr hatte Degenkolb bereits die Eintagesklassiker Mailand-Sanremo und Paris-Roubaix gewonnen.

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