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CYCLING-ESP-TOUR
Chris Froome gewann in diesem Jahr die Tour de France. © Getty Images

Nach seinem Sturz auf der Königsetappe muss der Brite bei der Spanien-Rundfahrt wegen eines Fußbruchs aufgeben. Die Chance auf den Eintritt in einen elitären Klub ist dahin.

Tour-de-France-Sieger Christopher Froome hat bei der 70. Vuelta in Spanien verletzungsbedingt aufgegeben.

Der britische Radprofi zog sich am Mittwoch bei einem Sturz auf der Königsetappe nach Andorra einen Fußbruch zu, wie Untersuchungen am Donnerstagvormittag ergaben.

"Die Vuelta ist für mich zu Ende", twitterte Froome, der als dritter Fahrer nach Jacques Anquetil (1963) und Bernard Hinault (1978) in einer Saison das Double aus Tour und Vuelta gewinnen wollte.

Trotz der schweren Blessur hatte der 30-Jährige das schwerste Teilstück der diesjährigen Vuelta noch beendet, war aber mit schmerzverzerrtem Gesicht, einer blutenden Wunde am rechten Knie und 8:41 Minuten nach Tagessieger Mikel Landa (Spanien/Astana) ins Ziel gekommen. 

Erste Untersuchungen am Abend hatten bereits starke Zweifel an einer Weiterfahrt aufkommen lassen. Er sei seitlich gegen eine Barriere und eine Steinmauer geprallt und könne nicht ohne Krücken gehen, hatte Froome via Twitter mitgeteilt.

Die Verletzung dürfte ziemlich sicher auch das vorzeitige Saisonende für den Sky-Kapitän bedeuten.

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