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Maximilian Schachmann
Maximilian Schachmann © Getty Images

Die Erfolgsserie der deutschen Nachwuchsfahrer bei der WM im amerikanischen Richmond ist gerissen.

Zum Auftakt der Straßenrennen gingen die Zeitfahr-Medaillengewinner Maximilian Schachmann und Lennard Kämna in der U23-Klasse leer aus, die Juniorinnen waren chancenlos.

Vier Tage nach Silber und Bronze im Kampf gegen die Uhr war Kämna auf Rang zehn bester Deutscher, Schachmann landete lediglich auf Rang 66.

Der Sieg auf dem insgesamt 162,2 km langen Rundkurs ging an den Franzosen Kevin Ledanois vor dem Italiener Simone Consonni und seinem Landsmann Anthony Turgis.

"Ich bin schon zufrieden mit der Platzierung. Ich wäre bei der Schlüsselattacke am letzten Berg gerne mitgegangen, aber ich konnte nicht mehr", sagte Kämna, im Vorjahr Zeitfahr-Weltmeister bei den Junioren.

Schachmann durfte angesichts einer kämpferisch herausragenden Leistung dennoch zufrieden sein. Rund 82 km vor dem Ziel hatte der 21-Jährige aus dem Feld attackiert und sich als Solist in die Verfolgung einer Fluchtgruppe begeben. Dabei schloss er innerhalb einer Runde (16,2 km) eine Lücke von 67 Sekunden.

Der Nachführarbeit des Pelotons hatten Schachmann und zwei Mitausreißer am Ende aber nichts mehr entgegenzusetzen, rund 20 km vor dem Ziel war die Flucht beendet.

Bei den Juniorinnen landete Lisa Neumüller im Rennen über 64,9 km als beste von vier Athletinnen des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) auf dem 36. Rang.

Wie bereits im Einzelzeitfahren machten im Bundesstaat Virginia die Gastgeber den Sieg unter sich aus.

Die schon am Montag siegreiche Chloe Dygert verwies ihre amerikanische Landsfrau Emma White erneut mit großem Vorsprung auf den zweiten Rang.

Bronze ging an Agnieszka Skalniak aus Polen.

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