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Andre Greipel
Andre Greipel (2.v.l.) fuhr bei der Abschlussetappe der Tour of Britain als Erste ins Ziel, wurde aber zurückversetzt © Getty Images

Die Freude über den Tagessieg bei der Tour of Britain währt bei Andre Greipel nur kurz. Ein Schwenker wird ihm zum Verhängnis. Er ist sich keiner Schuld bewusst.

Der deutsche Sprintstar Andre Greipel (Rostock) konnte sich auf der Abschlussetappe der Tour of Britain nur kurz über seinen "Sieg" freuen.

Der 33-Jährige vom Team Lotto-Soudal fuhr auf dem 86,8 km langen achten Teilstück der Rundfahrt durch die Londoner Innenstadt zwar als Erster über die Ziellinie, wurde aber nach längerer Beratungszeit von der Jury zurückversetzt.

Mit einem Schwenker war Greipel auf der Zielgeraden in die Linie von Elia Viviani (Sky) gekommen.

Somit ging der Tagessieg an den Italiener, der schon die erste und die dritte Etappe gewonnen hatte.

"Entschuldigt bitte, wenn ich einen Fehler gemacht habe, aber ich habe in meinem Rücken keine Augen und habe meine Sprintlinie entlang der Barriere gewählt. Es war keine Absicht", schrieb Greipel bei Twitter.

Greipel, der noch am Samstag siegreich war, wurde am Ende 39., unterstrich mit seiner Leistung aber trotzdem seine starke Form rund zwei Wochen vor dem Straßenrennen der Rad-WM in Richmond.

Allein vier Etappen hatte Greipel bei der diesjährigen Tour de France gewonnen. Gesamtsieger der Tour of Britain wurde der Norweger Edvald Boasson Hagen (MTN Qhubeak) zum zweiten Mal nach 2009.

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