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Für Christopher Froome ist der Gesamtsieg bei der Vuelta bereits außer Reichweite
Für Christopher Froome ist der Gesamtsieg bei der Vuelta bereits außer Reichweite © Getty Images

Der Brite stürzt nach dem Start des elften Teilstücks der Vuelta und fällt später weit zurück. Der Gesamtsieg ist außer Reichweite. Der Sieg geht an einen Spanier.

Der Spanier Mikel Landa hat die gefürchtete Königsetappe der Vuelta gewonnen.

Der 25-Jährige vom Team Astana triumphierte auf dem extrem anspruchsvollen elften Teilstück über 138 km und sechs fordernde Bergwertungen nach Cortals d'Encamp in Andorra.

Das positive Abschneiden der kasachischen Skandal-Equipe rundete der Italiener Fabio Aru ab, der als Etappenzweiter das Rote Trikot des Gesamtführenden übernahm.

Der 25-Jährige, Gesamtzweiter des diesjährigen Giro d'Italia, verdrängte Tom Dumoulin vom deutschen Team Giant-Alpecin von der Spitze.

Der Niederländer konnte am Schlussanstieg dem Tempo der beiden Astana-Fahrer nicht folgen und kam mit 2:59 Minuten Rückstand auf Landa als Neunter ins Ziel.

Die Fahrer hatten die Etappe angesichts des herausfordernden Profils mit einer gehörigen Portion Respekt in Angriff genommen, Tour-de-France-Sieger Christopher Froome (Sky) sprach im Vorfeld von der "schwierigsten Etappe, die ich bei einer großen Landesrundfahrt bestritten habe", zudem sei sie die "wichtigste der diesjährigen Vuelta".

Für den Briten verlief das Teilstück äußerst unglücklich. Kurz nach dem Start stürzte der 30-Jährige, fand aber wieder ins Peloton zurück.

Auf dem Weg zum Coll de la Gallina rund 40 km vor dem Ziel fiel Froome dann aber aus dem Hauptfeld zurück und verlor offenbar mit Schmerzen endgültig den Anschluss.

Froome belegte lediglich den 32. Platz (+ 8:41 Minuten), der Gesamtsieg ist für den zweimaligen Tour-Sieger damit außer Reichweite.

Auch der Tour-Zweite Nairo Quintana (Kolumbien/Movistar/+ 4:19) erlitt eine Niederlage.

Nach der Tortur in den Pyrenäen steht für das Peloton am Mittwoch eine vergleichsweise erholsame Etappe auf dem Programm.

Der Kurs führt über 173 km von Escaldes-Engordany in Andorra ins spanische Lleida und bietet mit Ausnahme einer Bergwertung der zweiten Kategorie keine nennenswerten Schwierigkeiten.

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