vergrößernverkleinern
Alberto Contador bestreitet gedopt zu haben
Alberto Contador bestreitet gedopt zu haben © Getty Images

Alberto Contador macht sich nichts aus seiner früheren Dopingsperre: Der Italiener zählt einfach zwei aberkannte Siege zu seiner Vita. Er habe schließlich sauber gewonnen.

Der spanische Radprofi Alberto Contador macht sich nichts aus seiner früheren Dopingsperre und zählt auch die zwei ihm aberkannte Siege bei großen Landesrundfahrten zu seiner Erfolgsvita.

"Ohne Zweifel, ich habe neun (Grand Tours, d. Red.) gewonnen. Ich habe beide Rennen sauber und ehrlich gewonnen", sagte Contador der britischen Zeitung Guardian.  

Contador bestreitet Doping

Contador war bei der Tour de France im Juli 2010 positiv auf den Wirkstoff Clenbuterol getestet worden. Nach einer langen Hängepartie hatte der Internationale Sportgerichtshof CAS den Spanier letztlich schuldig gesprochen. Contador verlor durch das Urteil unter anderem seinen Tour-Titel von 2010 und den Sieg beim Giro d'Italia 2011.

Der 32-Jährige beteuerte nun aber erneut, bei beiden Rennen "nur mit Arbeit und Opferbereitschaft" triumphiert zu haben.

"Unmöglich zu betrügen"

Den Radsport hält Contador, der 2016 wohl seine letzte Saison bestreitet, heutzutage für glaubwürdig. Angesichts des Anti-Doping-Systems und der Vielzahl an Tests bei den Top-Fahrern sei es "unmöglich zu betrügen", Dopingmissbrauch käme einem "Selbstmord" gleich.

Contador zählt unabhängig von den beiden aberkannten Grand-Tour-Siegen zu den erfolgreichsten Radprofis seiner Generation. Zweimal gewann der Madrilene die Tour de France (2007, 2009), zweimal den Giro d'Italia (2008, 2015) und dreimal die Vuelta in Spanien (2008, 2012, 2014).

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel