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Arnold Fiek überlebt Horrorsturz
Der deutsche Radprofi Arnold Fiek rettet sich selbst nach einem Sturz aus großer Höhe in den Luganer See © facebook.com/Christina Jewelry Pro Cycling

Ein deutscher Fahrer stürzt bei einem Radrennen in der Schweiz über ein Brückengeländer zwölf Meter in die Tiefe. Wie durch ein Wunder trägt er nur leichte Verletzungen davon.

Ein deutscher Radprofi hat bei einem Rennen in der Schweiz einen Horrorsturz überlebt.

Arnold Fiek vom Team Christina Jewelry Pro Cycling war beim GP Lugano auf nasser Straße über ein Brückengeländer gestürzt und nach einem zwölf Meter tiefen Fall auf die Wasseroberfläche des Luganer Sees geprallt.

Wie durch ein Wunder kam der 22-Jährige mit einer angebrochenen Hüfte und Prellungen davon.

Nach der Landung im Wasser konnte sich Fiek aus eigener Kraft auf ein schmales Wehr unterhalb der Brücke retten und auf ein Boot warten, das ihn barg. Er wurde umgehend ins nächstgelegene Krankenhaus gebracht.

"Die Straße war rutschig. Ich bin in einer Rechtskurve gestürzt. Ich habe noch versucht, nach der Leitplanke zu greifen, aber es gelang mir nicht. Ich bin mit der Hüfte gegen das Geländer geprallt und ins Wasser gestürzt. Ich bin etwa fünf Meter geschwommen und dann die Mauer hochgeklettert, um auf das Rettungsboot zu warten", beschrieb Fiek den Unfallhergang der Gazzetto dello Sport.

Er habe sehr viel Glück gehabt, nicht mit dem Kopf aufgeschlagen zu sein. "Im ersten Moment im Wasser habe ich gedacht: 'Es geht zu Ende'", fügte Fiek hinzu.

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