vergrößernverkleinern
2013 Milan - San Remo
Gerald Ciolek gehört zu den Routiniers im Team Stölting © Getty Images

Mit Gerald Ciolek und Co. formuliert das deutsche Team hohe Ziele. Nicht nur die Teilnahme an der "Großen Schleife" wird angepeilt. Einige Hürden sind noch zu bewältigen.

Das deutsche Team Stölting visiert schon für die nahe Zukunft den Aufstieg in die World Tour, die Königsklasse des Radsports, an.

Außerdem möchte sich die Mannschaft aus Gelsenkirchen für eine Teilnahme an der Tour de France 2017 empfehlen, die in Düsseldorf beginnt. Zur gerade gestarteten Saison 2016 ist die Pro-Continental-Equipe erst in die zweithöchste Klasse gekommen und musste dabei das Abspringen des geplanten dänischen Co-Partners verkraften.

"Die World Tour ist das Ziel. Ich kann mir vorstellen, die nächste Hürde zu nehmen, aber dazu fehlt uns vielleicht noch der eine oder andere Sponsor", sagte Bernd Mosbacher, Inhaber des Hauptgeldgebers Stölting, bei der Teampräsentation im Alten Kesselhaus in Düsseldorf, der auch Oberbürgermeister Thomas Geisel beiwohnte. Der Tour-Start in Deutschland sei "eine Möglichkeit, die wir nicht vorhersehen konnten, damit wächst das Interesse am Radsport noch einmal", fügte Mosbacher an.

Im Team Stölting, das unter diesem Namen seit 2013 als drittklassige Equipe fuhr, stehen unter anderem Ex-Mailand-Sanremo-Sieger Gerald Ciolek (29/Köln), der frühere Tour-Etappensieger Linus Gerdemann (33/Münster), der dreimalige deutsche Meister Fabian Wegmann (35/Münster) sowie der ehemalige Junioren-Weltmeister Lennard Kämna (19/Wedel), das derzeit wohl größte deutsche Nachwuchstalent.

"Wir sind alle voller Tatendrang", sagte Gerdemann, der 2007 für einen Tag das Gelbe Trikot der Tour de France trug.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel