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Andre Greipel fährt weiter im Trikot des punktbesten Fahrers © imago

Im Finale der elften Etappe des Giro d'Italia muss Andre Greipel abreißen lassen und verpasst seinen dritten Sieg. Top-Favorit Vincenzo Nibali verliert wertvolle Sekunden.

Sprintstar Andre Greipel hat beim 99. Giro d'Italia seinen dritten Tagessieg klar verpasst.

Der 33 Jahre alte Rostocker vom Team Lotto-Soudal musste am Mittwoch im harten Finale der 11. Etappe frühzeitig abreißen lassen und hatte nichts mit dem Ausgang des Rennens zu tun.

Seinen zweiten Tagessieg sicherte sich nach 227 km zwischen Modena und Asolo der Italiener Diego Ulissi (Lampre) im Spurt einer Dreiergruppe vor dem Costa-Ricaner Andrey Amador (Movistar).

Mit Platz drei festigte der Luxemburger Bob Jungels (Etixx-QuickStep) die Führung im Gesamtklassement. Jungels hatte am Vortag das Rosa Trikot als erster Luxemburger seit mehr als einem halben Jahrhundert erobert. Top-Favorit Vincenzo Nibali (Italien/Astana) verlor wertvolle Sekunden und steht nun in den schweren Dolomiten-Etappen der letzten Giro-Woche unter Druck.

Beendet ist derweil das Rennen für den Niederländer Tom Dumoulin. Der vormalige Rosa-Träger vom Team Giant-Alpecin gab nach seinem schweren Einbruch vom Dienstag auf.

Greipel wurde nach 200 km Opfer einer der vielen Attacken im hügeligen Finale, in dem die Favoriten auf den Gesamtsieg die Klingen kreuzten. Der Mecklenburger behauptete allerdings das Rote Trikot des Punktbesten.

Schon am Donnerstag steht auf den 168 km zwischen Noale und Bibione die nächste Flachetappe an. Bis zum Finale am 29. Mai in Turin bieten sich Greipel mindestens zwei weitere Chancen auf seinem 20. Etappensieg bei einer der drei großen Rundfahrten, womit er mit dem deutschen Rekordhalter Erik Zabel gleichziehen würde.

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