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Marcel Kittel
Marcel Kittel belegte zum Giro-Auftakt einen überzeugenden fünften Platz im Zeitfahren © Getty Images

Marcel Kittel zeigt zum Auftakt des Giro d'Italia in den Niederlanden eine überzeugende Leistung. Den Sieg im Einzelzeitfahren schnappt sich ein Lokalmatador.

Top-Sprinter Marcel Kittel hat mit einer starken Vorstellung zum Auftakt des 99. Giro d'Italia für Aufsehen gesorgt.

Der 27-Jährige vom Team Quick-Step belegte beim Einzelzeitfahren den fünften Platz. André Greipel (Rostock/Lotto Soudal) musste sich mit dem 47. Platz begnügen. Für beide geht es ab Samstag um Siege auf den Flachetappen im Ringen um das rote Sprintertrikot.

Der Sieg auf dem 9,8 Kilometer langen Kurs durch Apeldoorn/Niederlande ging an Lokalmatador Tom Dumoulin vom deutschen Team Giant-Alpecin, er fuhr in 11:03 Minuten die Bestzeit.

Hinter ihm landeten Primoz Roglic (Slowenien/Lotto NL-Jumbo) und Andrey Amador (Costa Rica/Movistar) auf den Plätzen zwei und drei.  Damit ist Dumoulin der erste Träger des begehrten Rosa Trikots des Gesamtführenden.

Gesamtfavorit Vincenzo Nibali (Italien/Astana) zeigte mit Rang 15 eine gute Leistung und liegt nun 19 Sekunden hinter Dumoulin. Weltklasse-Zeitfahrer Fabian Cancellara (Schweiz/Trek-Segafredo) schaffte es bei seinem letzten Giro von Krankheit geschwächt nur auf den achten Platz.  

Mit dem diesjährigen Start in Apeldoorn begann der Giro schon zum dritten Mal in den Niederlanden. Bereits 2002 (Groningen) und 2010 (Amsterdam) feierte das dreiwöchige Rennen seinen Auftakt in der radsportbegeisterten Nation. Insgesamt zwölf Mal begann die zweitwichtigste Rundfahrt der Saison schon außerhalb Italiens.

In den nächsten Tagen bleibt das Peloton weiter zu Gast in den Niederlanden. Die zweite und dritte Etappe von Arnhem nach Nijmegen und zurück geben besonders den Sprintern Möglichkeiten für Tagessiege. Italienischer Boden wird nach einem Ruhetag am Montag zum ersten Mal am Dienstag erreicht. Die vierte Etappe führt dann von Catanzaro nach Praia a Mare.

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