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Sabine Spitz fuhr auf Platz drei
Sabine Spitz fuhr auf Platz drei © Imago

Peking-Olympiasiegerin Sabine Spitz (Murg) hat bei der Mountainbike-EM im schwedischen Jonköping die Bronzemedaille im Cross Country gewonnen. Die 44-Jährige, die nach den Sommerspielen in Rio ihre erfolgreiche Karriere beenden will, musste sich am Sonntag nur der Schweizer Titelverteidigerin Jolanda Neff und Annika Langvad aus Dänemark geschlagen geben. Elisabeth Brandau (Schönaich) belegte mit über einer Runde Rückstand den 23. Rang, Helen Grobert (Remetschwiel) schied vorzeitig aus.

"Ich bin superglücklich, dass es mit einer Medaille geklappt hat", sagte Spitz nach dem Gewinn ihrer 31. internationalen Plakette. Auf dem anspruchsvollen und berglastigen Rundkurs hatte sich Spitz auch von zwei kleineren Stürzen nicht aufhalten lassen und Argumente im Rennen um die beiden Olympia-Startplätze gesammelt.

Bei den Männern war Moritz Milatz (Freiburg) auf Rang 17 bester Deutscher. Markus Schulte-Lünzum wurde 20. und Martin Gluth kam auf Rang 28. Der Sieg ging an den zweimaligen Olympiasieger Julien Absalon (Frankreich).

Für Spitz war es bereits die zweite EM-Medaille in Schweden, zum Auftakt am Freitag hatte sie ebenfalls Bronze mit der Team-Staffel geholt. Spitz musste sich dabei mit Georg Egger, Ben Zwiehof (beide U23) und Niklas Schehl (U19) nur den siegreichen Schweizern sowie Frankreich geschlagen geben.

In Rio de Janeiro strebt Spitz einen würdigen Karriereabschluss an. Ihren olympischen Medaillensatz hat sie aber schon komplett. Neben Gold von Peking hat Spitz auch schon Silber (2012 in London) und Bronze (2004 in Athen) gewonnen. Rio sollen ihre fünften Olympischen Spiele sein.

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