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CYCLING-ITA-GIRO
Steven Kruijswijk fährt dem Gesamtsieg beim Giro d'Italia entgegen © Getty Images

Der Niederländer bestätigt seine herausragende Verfassung auf der 16. Etappe des Giro und distanziert die Konkurrenz. Top-Favorit Vincenzo Nibali fällt zurück.

Top-Favorit Vincenzo Nibali kann den Gesamtsieg beim 99. Giro d'Italia nach einem weiteren schweren Rückschlag so gut wie abschreiben.

Der Italiener vom Team Astana büßte auf der mit 132 km kurzen, aber fordernden Bergetappe von Brixen nach Andalo erneut viel Zeit auf Spitzenreiter Steven Kruijswijk ein und fiel in der Gesamtwertung auf den vierten Rang zurück. 

Der Niederländer Kruijswijk (LottoNL-Jumbo), überraschend Träger des Maglia Rosa, zeigte nach seinen starken Leistungen am Wochenende auch am Dienstag kein Zeichen von Schwäche und baute seine Führung sogar aus. Der Vorsprung auf den Kolumbianer Esteban Chaves (Orica-GreenEdge) wuchs auf 3:00 Minuten an.

Der spanische Tagessieger Alejandro Valverde (Movistar/+ 3:23), der Kruijswijk im Zielsprint hinter sich ließ, ist Dritter. Nibalis Rückstand beträgt bereits 4:43 Minuten.

 Nibali hatte eine Attacke Valverdes an der zweiten schwierigen Bergwertung des Tages in Fai della Paganella nicht kontern können und verpasste den Anschluss an ein Spitzentrio um Kruijswijk, Valverde und den Russen Ilnur Zakarin (Katjuscha). Mit einem Rückstand von 1:47 Minuten rollte der frühere Tour-Sieger Nibali als Elfter enttäuscht über den Zielstrich.

Am Mittwoch werden Attacken auf Kruijswijk aller Voraussicht nach ausbleiben. Die 196 km lange 17. Etappe von Molveno nach Cassano d’Adda bietet kaum nennenswerte Schwierigkeiten und dürfte in einem Massensprint enden.

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