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Das deutschte  Team Giant-Alpecin bekommt im kommenden Jahr einen neuen Namen
Das deutschte Team Giant-Alpecin bekommt im kommenden Jahr einen neuen Namen © Getty Images

Ab 2017 fährt der deutsche Rennstall Giant-Alpecin unter einem neuen Namen. Das Team sichert sich einen Reiseveranstalter als Hauptsponsor.

Das deutsch lizenzierte Team Giant-Alpecin hat am ersten Ruhetag der Tour de France wie erwartet das Reiseunternehmen Sunweb als neuen Hauptsponsor präsentiert.

Die international operierende Firma wird die Mannschaft von Manager Iwan Spekenbrink ab 2017 für mindestens drei Jahre unterstützen. Sunweb wird Namensponsor der Equipe und war bislang schon als Co-Partner an Bord.

Verhandlungen mit Alpecin   

Zur Zukunft von Alpecin wurde bei der Präsentation auf dem Gelände der Wallfahrtskirche Santuari Meritxell in Andorra nichts Konkretes bekannt. Weiterhin ist sowohl ein Verbleib als auch ein Ausstieg des Bielefelder Unternehmens möglich.

"Wir haben etwas aufgebaut, es wäre schön, wenn sie da reinpassen. Wir befinden uns in Gesprächen, es wird relativ schnell eine Entscheidung geben", sagte Spekenbrink.

Ob diese noch während der Tour de France falle, wollte der Niederländer nicht sagen. Alpecin wurde in den vergangenen Tagen auch mit dem russischen Team Katjuscha in Verbindung gebracht.

Fahrer erleichtert

Auch unter den Fahrern ist das ein Thema. "Ob Alpecin bleibt, steht noch nicht fest, aber es ist gut, einen langfristigen Sponsor zu haben", sagte Tour-Etappensieger Simon Geschke, der im Gegensatz zu John Degenkolb (wohl zu Trek-Segafredo) auch in der kommenden Saison im Team bleiben wird.

Durch den Einstieg von Sunweb ist die Team-Zukunft und "unser Wachstum" gesichert, wie Spekenbrink sagte. Giant, der andere bisherige Hauptsponsor wird ab 2017 im Namen nicht mehr auftauchen.

Die Mannschaft könne auch nur als Team Sunweb operieren, ergänzte Spekenbrink, aber "normalerweise werden wir einen zweiten Partner haben".

Förderung deutscher Fahrer

Spekenbrink verkündete unter dem Motto "2000 Tage zur Spitze" die Entwicklung der nächsten Generation deutscher Spitzenfahrer. Bis zum Jahr 2022 möchte Spekenbrink Talente aus dem deutschen und internationalen Radsport in einem deutschen Nachwuchsteam an die Weltspitze führen.

"Gestern brachte der Regen Glück, heute hoffentlich auch", sagte Spekenbrink bei der Präsentation, die durch einsetzenden Regen etwas ins Wasser fiel, in Bezug auf den Etappensieg des Niederländers Tom Dumoulin am Sonntag auf der Pyrenäen-Königsetappe nach Andorra Arcalis.

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