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Die Niederländerin Annemiek Van Vleuten ist im Straßenrennen in Rio schwer gestürzt
Die Niederländerin Annemiek Van Vleuten ist im Straßenrennen in Rio schwer gestürzt © Getty Images

Nach ihrem Horrorsturz ist Annemiek van Vleuten bereits wieder guter Dinge. Die Niederländerin hofft auf eine rasche Entlassung aus dem Krankenhaus.

Die schwer gestürzte Niederländerin Annemiek van Vleuten ist trotz ihres Horrorunfalls im olympischen Straßenradrennen guter Dinge, das Krankenhaus sogar noch am Montag verlassen zu können.

"Ich warte auf einige Untersuchungen und hoffe, dass ich heute rauskomme", schrieb die 33-Jährige auf Twitter und drückte nochmals ihre Enttäuschung über die entgangene Goldchance aus: "Diese Chance kommt einmal in vier Jahren, das macht es nicht leicht."

Mit dem Kopf auf die Straße geprallt

Van Vleuten war am Sonntag knapp zehn Kilometer vor dem Ziel bei der schwierigen Abfahrt von der Vista Chinesa in einer Rechtskurve bei einem Verbremser weggerutscht. In Führung liegend überschlug sie sich, prallte mit dem Kopf auf die Straße und mit dem Rücken auf die Bordsteinkante.

Glück im Unglück

Van Vleuten verbrachte die Nacht auf Montag auf der Intensivstation. Die niederländische Verband hatte zuvor mitgeteilt, dass sie eine schwere Gehirnerschütterung sowie drei kleinere Frakturen im Lendenwirbelbereich erlitten habe.

Noch am späten Sonntagabend meldete sich van Vleuten bei Twitter selbst zu Wort. "Es wird alles wieder gut. Ich bin vor allem super enttäuscht nach dem besten Rennen meiner Karriere", schrieb sie.

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