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CYCLING-ESP-TOUR-VUELTA
Nairo Quintana (l.) fährt zu seinem ersten Sieg bei der Vuelta © Getty Images

Nairo Quintana lässt sich seinen ersten Triumph bei der Spanien-Rundfahrt nicht mehr nehmen, Verfolger Chris Froome muss sich wieder einmal mit dem zweiten Rang begnügen.

Kolumbiens Radstar Nairo Quintana (Movistar) hat zum ersten Mal die Spanien-Rundfahrt gewonnen.

Der 26-Jährige kam beim Tagessieg des Dänen Magnus Cort Nielsen (Orica-BikeExchange) auf der letzten Etappe in der Hauptstadt Madrid mit dem Hauptfeld ins Ziel und verteidigte damit das Rote Trikot des Gesamtführenden vor seinem Rivalen Christopher Froome (Großbritannien/Sky).

Bester Deutscher beim Finale in Madrid war Nikias Arndt (Buchholz/Giant-Alpecin). 

 "Das ist so spektakulär, damit ist ein Traum wahr geworden. So oft habe ich versucht, die Vuelta zu gewinnen", sagte Quintana: "Heute morgen wusste ich, dass ich der Sieger bin. Aber ich musste immer noch ins Ziel kommen, um jubeln zu können."  

Froomes Aufholjagd kommt zu spät

Quintana lag in der Endabrechnung 1:23 Minuten vor Tour-Sieger Froome, der damit zum dritten Mal in seiner Karriere die Vuelta als Zweiter beendete.

Dritter wurde Quintanas Landsmann Johan Esteban Chaves (Orica Bike-Exchange/+4:08) vor dem spanischen Hoffnungsträger Alberto Contador (Tinkoff).

Quintana hatte am Samstag beim Sieg des Franzosen Pierre Latour (AG2R) auf der letzten Bergetappe über 184 Kilometervon Benidorm zum Alto de Aitana Froome auf Distanz gehalten, der am Tag zuvor durch seinen fulminanten Zeitfahrsieg den Rückstand auf den Kolumbianer mehr als halbiert hatte.

Die Attacke des Briten am Schlussanstieg wehrte Quintana aber souverän ab und sicherte sich nach dem Giro 2014 zum zweiten Mal den Sieg bei einer der drei großen Landesrundfahrten.

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