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CYCLING-ESP-TOUR-VUELTA
Chris Froome wahrte seine Chance auf den Vuelta-Sieg © Getty Images

Der Tour-Sieger macht den Kampf um den Gesamstieg bei der Vuelta mit einer Machtdemonstration im Zeitfahren wieder spannend. Qunintana verliert über zwei Minuten.

 Tour-Sieger Christopher Froome hat mit einer Machtdemonstration seine Chance auf den Gewinn der Spanien-Rundfahrt gewahrt.

Der 31 Jahre alte Brite vom Team Sky gewann am drittletzten Tag der Vuelta das Einzelzeitfahren über 37 km von Xabia nach Calpe an der Mittelmeerküste und nahm dem Gesamtführenden Nairo Quintana (Kolumbien/Movistar) 2:16 Minuten ab.

Fünf Bergwertungen am Samstag

Quintana nimmt somit 1:21 Minuten Vorsprung auf die letzte schwere Prüfung am Samstag. Am vorletzten Vuelta-Tag stehen auf 193,2 km noch einmal fünf Bergwertungen an, darunter der Schlussanstieg der höchsten Kategorie auf den 1545 m hohen Alto de Aitana. Die Spanien-Rundfahrt endet am Sonntag mit der 104,1 m langen Etappe zur Plaza de Cibeles in Madrid.

Froome lag nach einer Glanzvorstellung auf dem anspruchsvollen Kurs bei teils heftigem Gegenwind 43,7 Sekunden vor Quintanas zweitplatziertem Teamkollegen Jonathan Castroviejo (Spanien). Quintana kam als Elfter ins Ziel.

Contador rückt vor

Der spanische Altmeister Alberto Contador (Tinkoff) übernahm als Tagesachter (+1:57 Minuten) den dritten Platz im Gesamtklassement, liegt aber schon 3:43 Minuten hinter Quintana.

Der Kolumbianer bleibt dennoch der klare Favorit auf den Sieg bei der 71. Spanien-Rundfahrt. Auf den bisherigen Etappen hatte er im Hochgebirge klare Vorteile gegenüber Froome, der nach zwei zweiten Plätzen wie Quintana um seinen ersten Vuelta-Sieg kämpft.

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