vergrößernverkleinern
CYCLING-ESP-TOUR
Nairo Quintana (l.) ließ Christopher Froome (r.) keine Chance, um Boden gutzumachen © Getty Images

Nairo Quintana hält bei der vorletzten Bergankunft Chris Froome in Schach und ist bei der Vuelta auf Siegkurs. Dem Tour-de-France-Sieger bleibt aber noch eine kleine Chance.

Nairo Quintana hat seinem Rivalen Chris Froome bei der Vuelta keine Chance zum Angriff gelassen und fährt weiter seinem ersten Sieg bei der Spanien-Rundfahrt entgegen.

Beim Etappenerfolg des Schweizers Mathias Frank bei der vorletzten Bergankunft auf dem 980 m hohen Alto Mas de la Costa kam Quintana (Movistar) zeitgleich mit dem Briten Froome (Sky) ins Ziel, der auf dem letzten Kilometer nur mit viel Mühe den Anschluss halten konnte.     

Bei noch vier ausstehenden Etappen führt Quintana weiter mit 3:37 Minuten Vorsprung auf Tour-Sieger Froome. Dritter ist Quintanas Landsmann Johan Esteban Chaves (Orica/+3:57) vor dem spanischen Altmeister Alberto Contador (Tinkoff/+4:02).

Frank, dessen IAM-Team sich zum Saisonende auflöst, hatte sich am Schlussanstieg gelöst und rettete schließlich noch sechs Sekunden vor den heraneilenden Verfolgern um den zweitplatzierten Leopold König (Tschechien/Sky) ins Ziel.

Die Favoritengruppe um Quintana, der in der Schlussphase mehrmals das Tempo verschärfte, hatte 3:26 Minuten Rückstand. Ein starkes Rennen fuhr der Potsdamer Christoph Pfingsten (Bora-Argon18) als 21. (+2:33). 

Auf der 18. Etappe am Donnerstag über 200,6 km nach Gandia steht lediglich eine Bergwertung der zweiten Kategorie an, Quintana dürfte einen ruhigen Tag verleben.

Froome muss seine kleine Chance am Freitag auf dem 37,0 km langen Einzelzeitfahren nach Calpe und am Samstag bei der Bergankunft auf dem Alto de Aitana suchen. Die Vuelta endet am Sonntag auf den Plaza de Cibeles in Madrid.

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel