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Der Spanier Aitor Gonzalez gewann 2002 die Vuelta
Der Spanier Aitor Gonzalez gewann 2002 die Vuelta © Getty Images

Aitor Gonzalez gerät erneut mit dem Gesetz in Konflikt . Der frühere Vuelta-Sieger wird beim Versuch, einen Handy-Laden auszurauben, verhaftet.

Der frühere spanische Radsport-Star Aitor Gonzalez ist mächtig auf die schiefe Bahn geraten.

Der Vuelta-Sieger von 2002 wurde beim Versuch verhaftet, in der Innenstadt von Alicante einen Handy-Laden auszurauben.

Wie spanische Medien berichten, habe der 41-Jährige mit einem Hammer das Schaufenster des Geschäftes eingeschlagen. Daraufhin sei ein Polizist, der nicht im Dienst war, auf ihn aufmerksam geworden.

Für Gonzalez, der finanzielle Probleme haben soll, ist es nicht das erste Mal, dass er mit dem Gesetz in Konflikt gerät.

Mehrfach Probleme mit dem Gesetz

Nachdem er 2005 seine Karriere wegen eines positiven Dopingtests und seiner Verwicklung in die Doping-Affäre rund um die "Operacion Puerto" beendet hatte, wurde er 2007 wegen Autofahrens unter Alkohol- und Kokain-Einfluss zu einer Geldstrafe verurteilt.

2008 folgte eine Verhaftung wegen eines Angriffs auf Mitarbeiter einer Immobilien-Firma, 2011 eine weitere wegen Betruges.

Neben dem Vuelta-Triumph waren die größten sportlichen Erfolge Gonzalez' der Sieg bei der Tour de Suisse 2005 und ein Etappensieg bei der Tour de France 2004. Aktiv war der Bergspezialist unter anderem für die Topteams Kelme und Fassa Bortolo.

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