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Tony Martin sicherte sich in Katar erneut die Titel im Einzel - und Mannschaftszeitfahren © dpa

Weltmeister Tony Martin kritisiert die Stimmung bei der Rad-WM in Katar und bezeichnet die Kulisse als "beschämend". Kollege Marcel Kittel stößt ins gleiche Horn.

Rad-Weltmeister Tony Martin hat harsche Kritik an der fehlenden Stimmung bei der WM in Katar geübt. "Das ist schon beschämend! Vor so einer Kulisse sind wir noch nie gefahren. Aber Geld regiert eben die Welt", sagte der Zeitfahr-Champion der Bild am Sonntag.

Kittel unterstützt Martin

Ungefähr 30 Zuschauer sollen es beim Sieg Martins am Mittwoch an der Strecke gewesen sein, beim Teamzeitfahren am vergangenen Sonntag noch weniger.

"Bei der Siegerehrung standen vier, fünf Leute vor dem Podest. Dahinter waren die Absperrgitter, die das Areal von der Fahrbahn trennten, wo schon die Rush Hour tobte. Da drängte sich Auto an Auto, aber uns schaute niemand zu", erzählte der deutsche Topsprinter Marcel Kittel, der mit Etixx-Quick Step Gold geholt hatte.

In den nächsten Jahren finden weitere Großereignisse in Katar statt: neben der Fußball-WM 2022 die Turn-WM 2019 und die Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2022.

Ob dann die Stimmung besser wird?

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