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John Degenkolb fährt in der kommenden Saiosn für Trek-Segafredo
John Degenkolb fährt in der kommenden Saiosn für Trek-Segafredo © Getty Images

Nach seinem Wechsel zu Trek-Segafredo attackiert Topsprinter John Degenkolb sein altes Team. Vor allem am Management hat er einiges auszusetzen.

John Degenkolb hat nach dem Abschied vom Team Giant-Alpecin Kritik an der Leitung seines früheren Rennstalls geübt.

"Die Mannschaft hat gut für mich gearbeitet, aber mit dem Handeln des Managements war ich nicht mehr einverstanden", sagte Degenkolb dem Internetportal cyclingnews.com: "Ich hatte zu wenig Einfluss auf Entscheidungen, die mich als Fahrer betrafen." Auch habe er um mehr Unterstützung für die Klassiker gebeten, diese aber nicht erhalten.

Nach fünf Jahren bei Giant-Alpecin und dessen Vorgängerteams entschied sich Degenkolb zur neuen Saison zu einem Wechsel zu Trek-Segafredo.

Nachfolger von Cancellara

Beim US-Team soll der Gewinner von Paris-Roubaix und Mailand-Sanremo (beide 2015) den Schweizer Zeitfahr-Olympiasieger Fabian Cancellara nach dessen Karriereende ersetzen.

"Ich weiß, dass ich wie er Ergebnisse liefern muss. Aber das ist kein Problem für mich, es ist gut, Druck zu haben", sagte Degenkolb: "Ich habe keine Angst."

Giant-Alpecin, im kommenden Jahr mit dem neuen Hauptsponsor Sunweb neben Bora-hansgrohe eines von zwei World-Tour-Teams mit deutscher Lizenz, verlor in Degenkolb den zweiten deutschen Top-Fahrer. Bereits zur Vorsaison hatte Top-Sprinter Marcel Kittel die Mannschaft nach Differenzen verlassen.

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