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Le Tour de France 2016 - Stage Twelve
Chris Froome meldete sich am Freitag via Twitter zu Wort © Getty Images

Nach dem Anschlag von Nizza bekunden die Fahrer der Tour de France ihr Beileid für Opfer und Angehörige. Ein Team beschäftigt sich sogar mit einem möglichen Ausstieg.

Zahlreiche Fahrer der Tour de France haben sich nach dem Anschlag von Nizza zu Wort gemeldet und bekundeten ihr Beileid für Opfer und Angehörige. 

Der Gesamtführende Chris Froome twitterte am Freitag: "Die Gedanken sind bei denen, die von dem schrecklichen Terroranschlag betroffen sind".

Auch andere Fahrer verliehen ihrer Trauer in den sozialen Medien Ausdruck. Warren Barguil schrieb: "Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Ich bin heute Morgen traurig."

Die französische Tour-Hoffnung Romain Bardet äußerte sich kämpferisch: "Französisch sein, sich treffen, feiern, sich lieben. Und niemals aufgeben. Ich denke an Nizza."

Schweigeminute geplant

Dimension Data, das Team des dreifachen Etappengewinners Mark Cavendish, lässt seinen Fahrern die Wahl, ob sie weiterfahren möchten oder nicht. "Die Ausgangslage ist klar. Wenn jemand sich in seiner Sicherheit bedroht fühlt, kann er natürlich heimfahren", sagte Teamchef Rolf Aldag.

Aus Respekt vor den mindestens 84 Todesopfern verzichtete die Werbekarawane beim Start der 13. Etappe am Freitag auf das sonst übliche lautstarke Einstimmen der Fans an der Strecke. Rund 600 Beamte sollen entlang der Strecke für Sicherheit sorgen. Bei der Siegerehrung ist zudem eine Schweigeminute geplant. 

Am späten Donnerstagabend war ein 31-jähriger Franko-Tunesier kurz nach dem Feuerwerk anlässlich des französischen Nationalfeiertags auf der Strandpromenade von Nizza mit einem LKW in eine Menschenmenge gerast. Er tötete mindestens 84 Menschen und verletzte fast 20 weitere schwer, bevor er von Polizisten erschossen wurde.

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