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Die Tour betritt auf der 16. Etappe Schweizer Boden. Das wellige Etappenprofil auf dem 209 Kilometer langen Weg nach Bern spricht sowohl Sprinter als auch Ausreißer an.

In Spanien und Andorra war sie schon, am Montag macht die Tour de France ihren nächsten Abstecher ins Ausland.

Die knüppelharte finale Woche der 103. Frankreich-Rundfahrt wird mit einer vergleichsweise einfachen Etappe in die Schweiz eingeläutet. Über 209 km führt die Strecke von Moirans-en-Montagne nach Bern (ab 12.40 Uhr im LIVETICKER), wo bergfeste Sprinter wie John Degenkolb oder Peter Sagan als erste über den Zielstrich fahren dürften.

Die Radprofis erwartet auf dem welligen Teilstück ein stetes Auf und Ab, jedoch wird nur eine Bergwertung ausgefahren. Sollte das Feld geschlossen in die Côte de Mühleberg (1,2 km mit einer durchschnittlichen Steigung von 4,8 Prozent) gehen, sind hier Attacken zu erwarten. Auch die Zusammenarbeit einer Fluchtgruppe könnte rund 25 km vor dem Ziel ein Ende finden.

Die letzten Kilometer zum Ziel sind kurvig, der Kurs weiterhin wellig. Degenkolb, der am Samstag mit dem vierten Platz im Massensprint überzeugte, liegt dieses Terrain mehr als den Top-Sprintern André Greipel und Marcel Kittel.

Moirans-en-Montagne, eine kleine Gemeinde mit knapp 2500 Einwohnern, steht erstmals als Etappenort im Tour-Programm. Die Historie der Ortschaft reicht bis in die Römerzeit zurück, heute ist sie sich vor allem aufgrund der hier ansässigen Spielzeugindustrie einen Namen gemacht.

Auch in Bern, als Regierungssitz de facto die Hauptstadt der Schweiz, macht die Tour erstmals Station. Die sehenswerte Altstadt steht in der Liste des UNESCO-Welterbes, in zahlreichen Cafés und Restaurants lässt es sich gut, aber auch sündhaft teuer speisen.

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