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Drei Bergwertungen stehen auf der 14. Etappe der Tour de France an. Dennoch rechnen sich die Spurtspezialisten um Marcel Kittel und André Greipel einiges aus.

Sprint oder doch kein Sprint: Das fast schnurgerade nordwärts in Richtung Alpen führende Teilstück könnte am Samstag die vorletzte Chance für die Spurtspezialisten um Marcel Kittel und André Greipel werden - danach ist nur noch beim Finale auf den Champs-Élysées ein Massensprint möglich.

Wie man eine fest einkalkulierte Spurtentscheidung aber kurzfristig platzen lassen kann, haben Peter Sagan und Chris Froome mit ihrem Husarenstück in Montpellier vorgeführt. 

Dabei ist die die 14. Etappe zwar nicht so windanfällig wie das Rennen am Mittwoch, dafür um einiges hügeliger. Drei Bergwertungen der 4. Kategorie stehen an, zudem viele kleine, vermeintlich leichte Anstiege. Für die Sprinter-Teams wird es eine Heidenarbeit, um das Feld bis zum Finale beisammenzuhalten.

Doppelt bitter für die tief im asketischen Tour-Geschehen verwurzelten Profis: Das in der Nordprovence gelegene Nougat Montélimar ist Frankreichs Hauptstadt der süßen Sünde, weltberühmt für seinen Nougat, zu dem ein nicht minder ruhmreicher schwerer örtlicher Rotwein passt - zum Speiseplan eines Rundfahrers gehört beides eher nicht.

Erst einmal war Montémilar Etappenziel der Tour: 2006 feierte Jens Voigt seinen zweiten und letzten Tageserfolg.

Für das 4000 Einwohner zählende Städtchen Villars-les-Dombes ist es die Tour-Premiere. Für einen Tag löst die Frankreich-Rundfahrt den opulenten örtlichen Vogelpark als Touristen-Attraktion Nummer eins ab.

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