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Nach dem ersten Ruhetag der Tour geht es am 12. Juli mit einer langen Etappe über 197 Kilometer ins nur 217 Meter hoch gelegene Revel. Am Anfang muss das Dach der Tour erklommen werden.

Am Ruhetag konnten die Fahrer bei der Tour de France nach den fordernden ersten neun Tagen Kraft tanken, doch schon am Dienstag geht es wieder in den Sattel.

Die zehnte Etappe führt über 197 km von Escaldes-Engordany in Andorra zurück nach Frankreich in den Zielort Revel und zählt damit zu den längeren Teilstücken in diesem Jahr.

Die Tour kehrt dabei nicht nur Andorra, sondern auch den Pyrenäen den Rücken. Noch vor dem Grenzübertritt muss das Peloton aber noch einmal kräftig klettern. Direkt nach dem Start führt der Kurs auf den 2408 m hohen Port d'Envalira - das Dach der Tour 2016.

In der Folge geht es zumeist bergab, erst kurz vor dem Ziel wartet mit der Côte de Saint-Ferréol, einem Anstieg der dritten Kategorie, eine nennenswerte Schwierigkeit.

Das Etappenprofil scheint vor allem für Ausreißer wie gemacht. Für die reinen Sprinter könnte die Bergwertung sieben Kilometer vor Schluss ein zu großes Hindernis darstellen.

Andorra, größter der sechs europäischen "Zwergstaaten", hat eine lange Tour-Tradition. Escaldes-Engordany ist dennoch erstmals Etappenort bei der Frankreich-Rundfahrt. Revel, Geburtsort des früheren französischen Präsidenten Vincent Auriol, ist weit über die Region für seinen Markt bekannt. 

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