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Ein stetes Auf und Ab steht auf der 15. Etappe für die bereits angeschlagenen Fahrer an. Auf dem 208,5 Kilometer langen Weg nach Culoz müssen sie sechs Berge erklimmen.

Spektakel ist am Sonntag garantiert: Eine Woche vor dem Finale haben die Tour-Organisatoren am Alpenrand eine Berg- und Talfahrt zusammengebastelt, die es richtig in sich hat.

Auf 160 km haben sie gleich sechs Bergwertungen eingebaut, darunter eine der höchsten und zwei der ersten Kategorie. Flach sind lediglich die letzten Kilometer ins Ziel, ein schwacher Moment kann sich bitter rächen.

Schon kurz nach dem Start wartet mit dem steilen Col du Berthiand (1. Kategorie) der erste fiese Prüfstein. Wer hier abreißen lässt, könnte Probleme mit der Karenzzeit bekommen. Richtig zur Sache geht es im letzten Renndrittel auf dem Weg zum 1501 m hohen Grand Colombier (900 Höhenmeter auf 12,8 km mit durchschnittlich 6,8 km), auf einer Schleife vor dem Ziel steht noch eine Bergwertung der 1. Kategorie (Lacets du Grand Colombier) an.

Eine Attacke von Froome und Co. hier ist nicht unbedingt zu erwarten - mit 15 km ist der Weg von der Kuppe ins Ziel recht weit.
Bourge-en-Bresse, 40.000-Einwohner-Stadt am Rande des französischen Jura, hat eine kurze, aus deutscher Sicht aber sehr erfreuliche Tour-Geschichte: 2007 startete hier die Etappe, auf der sich Linus Gerdemann mit einer spektakulären Alleinfahrt den Tagessieg und das Gelbe Trikot sicherte.

Die Fahrt in den Bergen um den Zielort Culoz, der die Tour zum ersten Mal zu Gast hat, bietet dem Peloton spektakuläre Tiefblicke auf den malerischen Lac du Bourget.

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