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Limoges - Die fünfte Etappe ist das erste kleine Biest der 103. Tour de France. Fünf Bergwertungen gibt es allein im Schlussdrittel. Ausreißer haben gute Siegchancen.

Flach war gestern: Die 103. Tour de France nimmt langsam fahrt auf, die fünfte Etappe ist bereits ein kleines Biest. Im Schlussdrittel der Fahrt ins Zentralmassiv stehen nicht weniger als fünf Bergwertungen an, erstmals sind zwei der zweiten Kategorie darunter. 

Die Favoriten auf den Gesamtsieg werden wohl noch nicht die Karten auf den Tisch legen, Fahrer mit einem schwachen Tag aber gnadenlos bestraft werden. Eine gut organisierte Ausreißergruppe könnte einen großen Vorsprung herausfahren.

Von Limoges, dem Zielort der vierten Etappe, geht es zunächst noch gemächlich in Richtung Südosten, ab der Hälfte des Rennens dann aber stetig bergauf aus rund 350 m Höhe bis zum höchsten Punkt am Pas de Peyrol (1589 m) rund 30 km vor dem Ziel.

Der steile Col du Perthus (4,4 km lang, 7,9 Prozent Steigung im Schnitt) bei Kilometer 201,5 km könnte noch einmal einigen Schaden im Feld anrichten.  

Der Zielort Le Lioran ist eine Wintersport-Station am zweithöchsten Berg des Zentralmassivs, dem 1855 m hohen Plomb du Cantal. Zuletzt endete in Le Lioran 1975 eine Tour-Etappe. Damals triumphierte der spätere Giro-Sieger Michel Pollentier (Belgien), das Gelbe Trikot verteidigte sein großer Landsmann Eddy Merckx erfolgreich.

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