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England - Wales Rugby
Die englischen Spieler trauern, Wales dagegen ist happy nach dem Sieg im Prestigeduell © Getty Images

Die Gastgeber stehen nach einer Niederlage gegen den Nachbarn bei der Rugby-WM mächtig unter Druck. Südafrika rehabilitiert sich erfolgreich für die Pleite gegen Japan.

Gastgeber England hat bei der Rugby-WM die erste Niederlage kassiert, Südafrika sich dagegen nach der sensationellen Niederlage gegen Japan den Frust von der Seele gespielt.

Unter den Augen von Prinz Harry, Prinz William und Herzogin Kate musste sich "England Rugby" Wales mit 25:28 (16:9) geschlagen geben.

Der walisische Fly-half Dan Biggar bezwang mit 23 Punkten die Engländer im britischen Prestigeduell fast im Alleingang. Damit stehen die Gastgeber im vorletzten Gruppenspiel gegen Australien am kommenden Samstag schon mächtig unter Druck.

Der zweimalige Weltmeister Südafrika bezwang im Villa Park von Birmingham Samoa mit 46:6, JP Pietersen war mit einem Hattrick der Matchwinner. England, das zum Auftakt Fidschi mit 35:11 bezwungen hatte, kassierte gegen Wales im Londoner Rugby-Tempel Twickenham eine 25:28-Niederlage.

Die 32:34-Niederlage der Springboks aus Südafrika gegen die Japaner vor einer Woche war die bislang wohl größte Sensation der WM-Geschichte.

Entsprechend stand das Team von Trainer Heyneke Meyer unter Druck, Sportminister Fikile Mbalula heizte mit einem Tweet kurz vor Spielbeginn die Stimmung noch an: "Gewinnen ist nicht verhandelbar."

Südafrika spielt nun am kommenden Samstag gegen Schottland. Samoa, das zum Auftakt die USA mit 25:16 bezwungen hatte, trifft am selben Tag auf Japan. Die Asiaten hatten nach der Sensation gegen Südafrika ihr zweites Spiel gegen die Schotten 10:45 verloren.

Insgesamt nehmen 20 Teams an der Endrunde in England teil. Nach der Vorrunde mit vier Fünfergruppen qualifizieren sich jeweils die beiden Erstplatzierten für das Viertelfinale. Dort geht es ab dem 17. Oktober im K.o.-Modus um den Titel, das Finale steigt am 31. Oktober in Twickenham.

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